Presseartikel

5. Internationales Schachturnier in Kaltern am See

Mit Gerhard Grundhammer, Jochen Straub und Wolfgang Wenski fuhren diesmal gleich drei Mitglieder der Schachabteilung des TSV Poing nach Südtirol, um an der „Kaltern-Trophy“ teilzunehmen. Während Straub und Wenski sich für das B-Turnier entschieden, versuchte sich Grundhammer an der deutlich stärkeren Gegnerschaft  im A-Turnier.

Das Turnier startete am Freitag, den 21. Oktober um 16:30 Uhr. Samstag und Sonntag waren jeweils Doppelrunden zu absolvieren. Da sich eine Turnierpartie durchaus mal 4 Stunden oder auch länger hinziehen kann, waren das respektable „Arbeitstage“ am Wochenende.

Im B-Turnier mussten Straub und Wenski schnell feststellen, dass die Wertungszahlen der Gegner wenig Aussagekraft besaßen. Vermeintlich schwächere Spieler wussten durchaus, wie man Partien gewinnt. Wenigstens vor dieser Erkenntnis wurde Grundhammer im A-Turnier bewahrt, da seine Gegner teils deutlich höhere Wertungszahlen hatten!

Am Ende dieses Turnier-Wochenendes, bei dem auch die kulinarische Seite Kalterns ausgiebig genossen wurde, blickten die drei Poinger Teilnehmer mit gemischten Gefühlen auf ihre Ergebnisse. Gerhard Grundhammer gelang es, seine Startplatzierung zu halten  obwohl er auch höher hätte klettern können, während Jochen Straub und Wolfgang Wenski der ein oder anderen vertanen Chance ein wenig hinterher trauerten. Dies tat der guten Stimmung aber keinen Abbruch, da das Ambiente des Turniers einfach phantastisch war! Veranstalter und alle Helfer haben wirklich eine Mammutaufgabe bewältigt und den über 120 Teilnehmern ein unvergessliches Wochenende beschert.

Nach der Siegerehrung gab es sogar noch eine Verlosung, bei der Wolfgang Wenski eine Kiste der berühmten lokalen Äpfel gewann. Jochen Straub zog sogar einen der Hauptpreise und erhielt acht (!!!!) DVDs der Firma Chessbase und kann jetzt seine strategischen Fähigkeiten zur Perfektion ausbauen – vorausgesetzt er hat gefühlte  40 – 50 Jahre Zeit um  das alles durchzuarbeiten!

Bild: Organisator Gerhard Bertagnolli (links) mit Wolfgang Wenski

Jochen Straub